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Aktuelle Informationen Aktuelles

... allgemeiner Art

    Die gute Nachricht zuerst: Textbewegung: Theater und Sprache, das im Jahre 2009 gegründete Fortbildungsangebot, läuft seit der Gründung ausgesprochen erfolgreich. Workshops im In- und Ausland haben viele Lehrende, Studierende und SchülerInnen mit den Theatermethoden in Berührung gebracht und gezeigt, wie man diese für den Fremdsprachenerwerb nutzen kann. Dank allen Beteiligten für die interessanten Erfahrungen und Entdeckungen in dieser Zeit, ob nun in Portugal, Frankreich, Dänemark, Deutschland oder in der Türkei. Textbewegung zeigt Möglichkeiten auf, wie man bewegt und bewegend mit Texten die fremde Sprache Deutsch lernen kann. Im Mittelpunkt steht ein ganzheitlicher Ansatz des Sprachenlernens, den ich seit vielen Jahren als Theaterpädagoge und Dozent im Bereich Deutsch als Fremdsprache praktiziere. In Fortbildungen, Workshops und Projekten können auch Sie diese Erfahrung machen. Sprechen Sie mich an, ich berate Sie gern zu einem möglichen gemeinsamen Projekt mit Ihrem Kurs, Ihrer Klasse oder Ihrem Team (Kontakt).

    Im Wintersemester 2011/12 habe ich den Lehrstuhl für deutsche Sprache der Gegenwart (Prof. Dr. Heike Wiese) an der Universität Potsdam vertreten. In diesem Rahmen hat es auch ein Projekt zum linguistischen Forschungstheater gegeben. Die Methode konnte auf der Bochumer Dramapädagogiktagung im Oktober 2012 vorgestellt werden. In gewohnter Weise wird es auch wieder 2013 am Deutschen Seminar der Universität Tübingen im Januar um die Sprachförderung mit dem Theater gehen, und zwar im Januar zunächst um die Frage, wie nichtwörtliche Sprache verstanden, produziert, gelernt und vermittelt werden kann. Metaphern, ein großes Thema, auch für die Dramapädagogik. Im Mai stehen in Tübingen dann die Märchen auf dem Programm. Vorher geht es jedoch erstmals an die Universität Kassel in die Primarstufendidaktik und im Anschluss daran zum Fachgebiet Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Hier werden ein Seminar und ein Workshop zu Theatermethoden im Unterricht mit dem Schwerpunkt der Grammatik durchgeführt.

 

    Im Jahr 2012 war Textbewegung zweimal für das MERCATOR-Projekt Sprache durch Kunst, eine Kooperation des Museum Folkwang und der Universität Duisburg-Essen, eingeladen. In den Fortbildungen drehte es sich um das kreative Zusammenspiel von Bildender Kunst, Theater, Musik und Sprachförderung. Diese Methoden wurden auch auf Deutschlehrertagen im Ausland präsentiert: Nach den Veranstaltungen der vergangenen zwei Jahre in Lille (Frankreich) und Izmir (Türkei) führte mich das Goethe-Institut in diesem Herbst nach Lissabon (Portugal). Die engagierten KollegInnen vor Ort stellten dort sogar die gesamte, gut besuchte Tagung unter ein Theater-Motto, natürlich ein ideales Umfeld für Theater-Workshops. Im Frühjahr 2013 wird es dann mit den portugiesischen Lehrenden in Lissabon und Porto weitergehen, wobei auch Schüler-Workshops geplant sind.



... zur Forschung

   Im August 2013 treffen sich die Deutschlehrenden aus aller Welt wieder zur Internationalen Deutschlehrertagung, diesmal im italienischen Bozen. Gemeinsam mit Hiram Maxim (Emory University Atlanta, USA) leite ich die Sektion zur Individualisierung von Lernprozessen. Der Call for Papers läuft noch bis zum 31.12.2012.



   Im Sommer 2012 erschien das Themenheft des peer reviewed Journal SCENARIO Theatermethoden in der Fremdsprachenforschung (in bewährter Weise von Almut Küppers (Istanbul) und mir als Gastherausgeber). Unter anderem gibt es dort auch einen frei verfügbaren Aufsatz zur Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen durch das Theaterspielen und den Konsequenzen für die Fremdsprachenforschung (gemeinsam mit Romi Domkowsky. Desweiteren eine ausführliche Rezension zum brandaktuellen Methodenrepertoire für den Theaterunterricht.



   2011 erschien zudem der Sammelband Inszenierungen im Fremdsprachenunterricht bei Diesterweg (zusammen mit Almut Küppers und Torben Schmidt als Herausgeber). Bislang gibt es drei veröffentlichte Rezensionen: Barbara Schmenk in Scenario 1/2011 Gerd Koch in SpielArt und Barbara Gügold in InfoDaF 2/3 2012 sowie Kristina Peuschel in DaF 1/2012, S. 124-125.



    Der Handbuchartikels Korpuslinguistik aus dem Handbuch Deutsch als Fremd- und Zweitsprache (HSK Bd. 35.1), den ich gemeinsam mit Anke Lüdeling verfasst habe, ist im Dezember 2010 erschienen. Es handelt sich hierbei um eine stark gekürzte Fassung eines bereits 2009 von uns online frei veröffentlichten Artikels. Wenn Sie schon immer wissen wollten, warum und wie man Korpora im Untericht des Deutschen als Fremdsprache (und darüberhinaus in der Erforschung des Fremdsprachenerwerbs) einsetzen sollte, kann Ihnen dieser Artikel weiterhelfen. (download)



   Eine korpusbasierte Untersuchung zum Ausdruck der Kausalität im Deutschen (gemeinsam mit Eva Breindl) ist im November 2009 in der Reihe amades veröffentlicht. Rezensiert wurde das Buch sehr genau von Margit Breckle in DaF 1/2012, S.48-50. Einen guten Einblick in die Projektarbeit liefert der Artikel zu Diskursrelationen im kausalen Bereich.

    Die beiden von mir mitherausgegebenen Sammelbände Fortgeschrittene Lernervarietäten: Zweitspracherwerbsforschung und Korpuslinguistik sowie Wahlverwandtschaften sind 2008 und 2007 erschienen.


    Im Oktober 2011 gab es das Kick off Meeting des von der DFG geförderten Netzwerks zur Annotation und Analyse argumentativer Lernertexte: Konvergierende Zugänge zu einem schriftlichen Korpus des Deutschen als Fremdsprache. Kurz gesagt: KOBALT-DaF.


    Im September 2011 fand eine AG Theatermethoden in der Fremdsprachenforschung (auf dem 24. Kongress für Fremdsprachendidaktik) an der Universität Hamburg veranstaltet. Die Beiträge werden in einer Ausgabe der Zeitschrift Scenario erscheinen, die ich gemeinsam mit Almut Küppers als Gastherausgeber betreue. Auf der AG-Homepage können die Abstracts und ggf. die Folien der Vorträge nachgeschlagen werden. (Auch die Folien der Gießener AG zur Lernersprachanalyse und der AG Korpusbasierte Analyse stehen noch zu Verfügung.)


... zur Lehre

    Die Lehrveranstaltungen im Rahmen der Lehrstuhlvertretung im Wintersemester 2011/12 finden Sie auf der entsprechenden Lehre-Seite.

    Auch im Wintersemester 2012/13 sowie im Sommersemester 2013 werde ich an der Universität Tübingen ein Vertiefungsseminar zur Dramapädagogik, an der Universität Kassel Seminare zu Theatermethoden und am Goetheinstitut Berlin Fortbildungen zum Theater im Deutschunterricht anbieten. Für theaterpädagogische Workshops, Fortbildungen oder Projekte können Sie mich per Mail erreichen.





    Nützliche Links
HU Korpora, Falko, Wortschatz Leipzig, BNC, DWDS, COSMAS II,
Begleitseite zur Einführung in die Korpuslinguistik von Lemnitzer/Zinsmeister, Der Grimm im Netz, Literarische Volltexte, Cambridge International Corpus,

ILIAS Tübingen, WEBMAIL FU, LMS FU, LMS HU,

Linguistisches Wörterbuch, Bibliographie Temporalkonnektoren, Linguistische Bibliographien, Studienbibliographie Computerlinguistik und Sprachtechnologie, LEO, Cook's SLA, Germanistik im Netz, Hoffmanns Wortartenkunde, Framenet, Methodik und Diadaktik von Ted Power, Web-as-Corpus, Quantitative Linguistik, ROUTLEDGE Corpus Based Language Studies,

Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht, German as a foreign language, Scenario, Deutsch als Fremdsprache, Info DaF, Studies in Second Language Acquisition, ZFF,

Deutsche Fotothek, Theater Bühnenrausch, Maxim-Gorki-Theater Berlin, BAT, negativeland, zitty, DGfS.



01.12.2012 | webmaster | start